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Band 46


Harald Krainer


Warmbad Villach

Ein historisch-naturkundlicher Führer


159 Seiten, 155 Abbildungen (2017)

ISBN 978-3-9503973-0-7

vergriffen

Warmbad Villach


Eines der begehrtesten Naherholungsgebiete Villachs liegt am östlichen Ausläufer der Villacher Alpe. Das von der Genottehöhe im Norden bis zur Graschelitzen bei Federaun im Süden reichende, knapp drei Quadratkilometer große Gebiet wird zu jeder Jahreszeit täglich von hunderten Erholungsuchenden frequentiert. Die Einrichtungen des Thermen-Resorts und ein kilometerlanges, für Jung und Alt leicht zu bewältigendes Wegenetz als ideale Lauf- und Wanderstrecke, erschließen dabei Einheimischen und Gästen ein breit gefächertes Freizeitangebot.

Die Region um den Kurort Warmbad nimmt aber nicht nur als Naherholungsgebiet einen besonderen Stellenwert ein, ihr ist auch als ur- und frühgeschichtlicher Siedlungsraum im Werden Villachs eine nicht unbedeutende Rolle zuzuschreiben. Kulturreste aus fast allen Höhlen der Graschelitzen und des Tscheltschnigkogels sowie zahlreiche Bodenfunde und Baureste aus dem Umland belegen eine durchgehende Besiedelung des Warmbader Raumes seit der Endjungsteinzeit.

Das vorliegende Werk befasst sich eingehend mit dem Wandel der Region vom Lebensraum der ersten Siedler Villachs zum Naherholungsgebiet der Stadt. Das Buch begleitet den interessierten Laien auf eine Zeitreise durch vier Jahrtausende, stellt jene Menschen vor, die in der Vergangenheit durch ihren Ehrgeiz und unermüdlichen Forscherdrang wesentliche Bausteine zur Klärung der Ur- und Frühgeschichte Villachs geliefert hatten und führt an historisch bedeutsame Plätze mit ihren Bauresten und Bodendenkmälern zwischen dem Tscheltschnigkogel und der Graschelitzen. Es erzählt darüber hinaus vom 100 Jahre bestehenden militärischen Übungsgebiet und vom „Industriestandort“ auf der Napoleonwiese, von den für eine Besiedlung wichtigen kalten und warmen Quellen und nicht zuletzt vom Bezug der frühen Siedler zu den hier zahlreich vorhandenen Höhlen.

Dieses Buch möge allen Interessierten als Nachschlagewerk und Lesestoff einen bescheidenen Einblick in einen Teil der frühen Villacher Stadtgeschichte ermöglichen.