Kärntner Landesarchiv
St. Ruprechter Straße 7
9020 Klagenfurt a. W.
Telefon: (0463) 56 2 34/14
Telefax: (0463) 56 2 34/20
post.landesarchiv@ktn.gv.at

Geschichte des Kärntner Landesarchivs


Im Jahre 1904 ist das Kärntner Landesarchiv als eigenes, wissenschaftlich geleitetes Institut gegründet worden. Am 20. Oktober 1903 beschloss der Kärntner Landtag den bereits seit 1898 mit dem Titel eines "Landesarchivars" ausgezeichneten Archivar des Geschichtsvereins für Kärnten August von Jaksch in Anerkennung seiner für das Land erbrachten Leistungen mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1904 in den Landesdienst zu übernehmen.


Damit war die Grundlage geschaffen für die Entwicklung eines Zentrallandesarchivs. Sukzessive wurden öffentliche und private Archivkörper übernommen, 1974 regelte ein Vertrag die Übertragung der wertvollen Archivalien des Geschichtsvereines in das Eigentum des Landes und die Übergabe an das Landesarchiv.


Die Akten der Selbstverwaltung des Landes (der Landstände, des Landesausschusses), der landesfürstlichen Landesbehörden (Landeshauptmannschaft, k. k. Landesregierung) und seit 1926 des Amtes der Kärntner Landesregierung bilden bis heute den Kern der Archivbestände.


Nach langen Jahren räumlicher Not, der Unterbringung der Archivalien an verschiedenen Standorten im Umfeld des Klagenfurter Landhauses, konnten mit dem Bezug des neuen Archivgebäudes in der St. Ruprechter Straße für die wertvollen älteren Archivalien, für die neueste Aktenüberlieferung, aber auch für die Mitarbeiter und die Benützer des Archivs vorzügliche räumliche Bedingungen geschaffen werden.

01-August Jaksch02-Südansicht des Landhauses03-Akten- und Handschriftendepot im alten KLA